Faktoren der Belichtung

 

Es gibt 3 Faktoren, die für Fotografie unerlässlich sind. Der wichtigste Faktor für die Fotografie oder auch für die Malerei ist das Licht. Ohne Licht können wir nicht sehen und folglich auch nicht malen oder fotografieren.

 

Zum Glück haben wir Licht in Form von verschieden Lichtquellen. Um das Licht in die Kamera auf den Sensor zu bekommen bedarf es einer Vorrichtung, die die Lichtmenge steuert, damit das Bild nicht über- oder unterbelichtet wird. Diese Vorrichtung befindet sich im Objektiv, welches an die Kamera angesetzt wird, und nennt sich Blende.

 

Nun brauchen wir noch eine Komponente, die regelt wie lange oder wie kurz die gewählte Lichtmenge auf den Sensor treffen darf um ein ausgewogen belichtetes Bild zu erzeugen. Hier sprechen wir von der Belichtungszeit oder Verschlusszeit oder einfach nur Zeit.

 

Ich fasse noch einmal zusammen:

  • Licht                        der wichtigste Faktor in der Fotografie
  • Blende                 regelt die Lichtmenge die auf den Sensor trifft
  • Zeit                           regelt wie lange oder wie kurz das Licht auf den Sensor treffen darf.

Abschließend möchte ich in diesem Kapitel erwähnen warum ich beim Licht den Bezug zur Malerei hergestellt habe.

Die Fotografie hat sich aus der Malerei entwickelt. Auch für das Malen von Bildern braucht man Licht. Nicht nur Licht, denn dort wo Licht ist, ist auch Schatten. Das gekonnt einzusetzen hat sich erst entwickelt. Wenn Licht und Schatten geschickt eingesetzt werden, kann man aus einem 2-Dimensionalem Bild zwar kein 3D-Bild machen, aber man kann eine gewisse Tiefenwirkung erzielen. Es gab schon sehr früh (um 1500) Maler, die in der Lage waren naturgetreue Abbilder von Ihrer Umgebung zu machen. Einer der ersten bekannt gewordenen Maler, der mit Lichtreflektionen seine Bilder gestaltete war Rembrandt. Hier sei sein Selbstprotrait als Apostel Paulus genannt