Belichtungsmessung

Nikonkameras haben einen Belichtungsmesssensor, der für die Messdaten herangezogen wird. Dieser zusätzliche Sensor befindet sich im Spiegelkasten. Die Belichtungsmessung startet, sobald der Auslöser halb gedrückt wird. Der Sensor misst nun die durch die Linsen im Objektiv eintreffende Lichtmenge. Dieser Vorgang nennt sich TTL-Messng (Through The Lens) mit dem Ziel so zu belichten, dass ein ausgewogenes, dem Motiv entsprechendes Bild entsteht.

Ausgewogen bedeutet, dass sowohl die Lichter- als auch die Schattenbereiche noch Zeichnung haben. Die dabei gemessenen Helligkeit- und Farbverteilungen des Bildes werden unter zusätzlicher Berücksichtigung der Motivdistanz analysiert. Dafür sorgt die sog. 3D-Color-Matrixmessung. Diese berücksichtigt sogar die Lage der aktiven Autofokusmessfelder (automatische Messfeldgruppierung) und die zusätzlich intern gespeicherten Motiverkennungsalgorithmen in den Motivprogrammen.

 

Objektive und Belichtungsmessung (Nikon)

 

Nur Objektive mit eingebauter CPU Prozessoreinheit (gekennzeichnet durch die acht Kontakte am Bajonett), unterstützen die 3D-Color-Matrixmessung, die die Entfernung berücksichtigt. Zu den geeigneten Objektiven gehören alle D-, G- und P-Objektive. Andere Prozessorgesteuerte Objektive unterstützen die Color-Matrixmessung. Manuelle Objektive ohne CPU werden nicht von allen Kameramodellen bei der Belichtungsmessung unterstützt.